02. August 2026
Erst das Nötige, dann das Schöne – klare Prioritäten im Ortskern

Aktuell wird in Ganderkesee lebhaft über ein geplantes Projekt am Bahnhof diskutiert. Ich finde es gut, dass in unserer Gemeinde über solche Fragen offen gestritten wird – das gehört zur Demokratie dazu.
Meine Haltung ist klar: In Zeiten mit einem Millionen-Defizit müssen wir das Geld der Bürgerinnen und Bürger zuerst für das Notwendige einsetzen – für Schulen, Kitas, Brandschutz, Straßen und Barrierefreiheit. Projekte, die über die Kernaufgaben einer Gemeinde hinausgehen, müssen sich an ihrer Wirtschaftlichkeit und am tatsächlichen Bedarf messen lassen.
Mir ist auch wichtig, wertvolle Freiflächen im Ortskern nicht leichtfertig zu versiegeln. Grün und Aufenthaltsqualität sind ein Gewinn für alle.
Gutes Haushalten heißt: mit Augenmaß entscheiden und den Bürgerinnen und Bürgern ehrlich sagen, was geht und was warten muss.