Mein Wahlprogramm

Wahlprogramm 2026

Susanne Steffgen – Liste 14 zur Kommunalwahl am 13. September 2026 in Ganderkesee. Zehn Themen, ausführlich und ehrlich erklärt.

Worum es mir geht

Mein Versprechen an Ganderkesee

Ganderkesee ist eine lebens- und liebenswerte Gemeinde – und genau das soll sie für alle Menschen bleiben, unabhängig von Alter, Herkunft, Einkommen oder Einschränkung. Als staatlich geprüfte Maschinenbautechnikerin, Mutter von vier Kindern und Mensch, der seit vielen Jahren selbst mit einer neurologischen Erkrankung lebt, kenne ich den Alltag aus vielen Blickwinkeln. Ich denke in praktischen, bezahlbaren Lösungen und höre den Menschen zu. Auf dieser Seite können Sie mein vollständiges Wahlprogramm lesen – Thema für Thema, mit konkreten Beispielen, warum mir jedes einzelne so wichtig ist.

01

Inklusive Teilhabe & Barrierefreiheit

Ein Ganderkesee, in dem alle dabei sein können – ohne Hindernisse.

Darum geht es

Barrierefreiheit ist keine Frage von Komfort, sondern von Würde und Selbstbestimmung. Ich möchte, dass öffentliche Gebäude, Wege, Haltestellen, Arztpraxen und Veranstaltungen für Menschen mit und ohne Behinderung, für ältere Menschen und für Familien mit Kinderwagen gleichermaßen nutzbar sind.

Warum das wichtig ist

Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie sehr eine einzige Stufe, ein fehlender Aufzug oder ein zugeparkter Gehweg den Alltag lähmen kann. Der Bahnhof Bookholzberg wurde erst 2025 mit Aufzügen wirklich barrierefrei – viel zu spät für alle, die jahrelang nicht selbstständig in den Zug kamen. Solche Lücken darf es in einer modernen Gemeinde nicht mehr geben.

Das will ich konkret tun

  • Schrittweiser barrierefreier Umbau von Gehwegen, Rampen und Bushaltestellen – mit klarem Zeitplan.
  • Barrierefreiheit als feste Pflichtprüfung bei jedem neuen Bau- und Sanierungsprojekt der Gemeinde.
  • Digitale Angebote (Website, Formulare) in einfacher Sprache und barrierefrei gestalten.
  • Eine dauerhafte Ansprechperson für Teilhabe und Barrierefreiheit in der Verwaltung.
02

Starke Familien & gute Bildung

Genug Kita-Plätze, verlässliche Betreuung und gute Schulen für unsere Kinder.

Darum geht es

Familien brauchen Verlässlichkeit: einen Kita-Platz, wenn sie ihn brauchen, gute Ganztagsangebote und Schulen, in denen sich Kinder wohlfühlen und gut lernen können. Bildung entscheidet über Lebenschancen – und sie darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen.

Warum das wichtig ist

Als Mutter von vier Kindern weiß ich, was es bedeutet, Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen. Ganderkesee investiert derzeit große Summen – etwa rund 8,3 Mio. Euro in die Ganztagsumstellung der Grundschulen und rund 5,4 Mio. Euro in den Kita-Neubau in der Heide. Diese Investitionen sind richtig, aber sie müssen ankommen: bei ausreichend Plätzen und bei guter Qualität.

Das will ich konkret tun

  • Kita- und Krippenplätze bedarfsgerecht ausbauen, damit kein Kind auf der Warteliste bleibt.
  • Die Ganztagsumstellung der Grundschulen pädagogisch hochwertig und verlässlich umsetzen.
  • Attraktive Arbeitsbedingungen, um Erzieherinnen und Erzieher zu gewinnen und zu halten.
  • Familienfreundliche Öffnungszeiten und bezahlbare Betreuung für alle Einkommen.
03

Junge Menschen & echte Beteiligung

Treffpunkte, gute Wege und eine echte Stimme für junge Menschen.

Darum geht es

Junge Menschen gestalten Ganderkesee schon heute mit. Sie brauchen Orte zum Treffen, bezahlbare Freizeit- und Sportangebote, sichere Wege und einen Nahverkehr, der auch abends und am Wochenende fährt – und sie sollen bei den Themen mitreden, die ihre Zukunft betreffen.

Warum das wichtig ist

Wer jung ist und (noch) kein Auto hat, ist besonders auf guten Nahverkehr, sichere Rad- und Fußwege und wohnortnahe Angebote angewiesen. Fehlen Treffpunkte und Freizeitmöglichkeiten, wandern junge Menschen ab. Ich möchte, dass sich Jugendliche und junge Erwachsene in Ganderkesee wohlfühlen, gehört werden und hier ihre Zukunft aufbauen können.

Das will ich konkret tun

  • Jugendräume und attraktive, bezahlbare Freizeit- und Sportangebote in den Ortsteilen schaffen und erhalten.
  • Einen Jugendbeirat einrichten und junge Menschen bei Entscheidungen echt beteiligen.
  • Sichere Schul- und Radwege sowie einen verlässlichen Nahverkehr auch abends und am Wochenende.
  • Ausbildungs- und Ferienjob-Angebote vor Ort fördern und digitale Angebote für junge Menschen ausbauen.
04

Gesundheit & Pflege wohnortnah

Gute medizinische Versorgung und Pflege dort, wo die Menschen leben.

Darum geht es

Gesundheit ist Daseinsvorsorge. Hausarztpraxen, Fachärzte, Apotheken und Pflegeangebote müssen auch in den Ortsteilen erreichbar bleiben – gerade für Menschen ohne Auto und für pflegende Angehörige, die täglich viel leisten.

Warum das wichtig ist

In vielen ländlichen Regionen droht ärztlicher Nachwuchsmangel, wenn Praxen aus Altersgründen schließen. Wenn dann der nächste Arzt nur mit dem Auto erreichbar ist, werden ältere und kranke Menschen abgehängt. Als Mensch, der selbst seit Jahren mit einer chronischen Erkrankung lebt, weiß ich, wie wichtig eine verlässliche, wohnortnahe Versorgung ist.

Das will ich konkret tun

  • Die Gemeinde aktiv für die Ansiedlung von Haus- und Fachärzten einsetzen (z. B. Unterstützung bei Räumen).
  • Pflegende Angehörige durch Beratung, Entlastungsangebote und Tagespflege stärken.
  • Barrierefreie und gut erreichbare Gesundheitsstandorte fördern.
  • Prävention und Gesundheitsangebote für alle Generationen ausbauen.
05

Seniorinnen & Senioren – Generationen verbinden

Würdevoll älter werden mitten in der Gemeinschaft.

Darum geht es

Ältere Menschen haben unsere Gemeinde aufgebaut. Sie sollen selbstbestimmt, sicher und gut versorgt in ihrem gewohnten Umfeld leben können – mit Angeboten, die Einsamkeit vorbeugen und Begegnung zwischen den Generationen ermöglichen.

Warum das wichtig ist

Der demografische Wandel ist auch in Ganderkesee spürbar: Immer mehr Menschen werden älter. Wer nicht mehr gut zu Fuß ist oder kein Auto mehr fährt, ist auf barrierefreie Wege, erreichbare Einkäufe und einen guten Nahverkehr angewiesen. Ohne diese Angebote droht Vereinsamung – das will ich verhindern.

Das will ich konkret tun

  • Barrierefreie Treffpunkte und generationenübergreifende Begegnungsangebote fördern.
  • Seniorengerechtes, bezahlbares Wohnen im Ortskern unterstützen.
  • Mobile und wohnortnahe Angebote gegen Einsamkeit im Alter.
  • Digitale Teilhabe fördern – mit Hilfe und Kursen für ältere Menschen.
06

Gute Mobilität für alle Ortsteile

Bezahlbar und verlässlich von A nach B – auch ohne eigenes Auto.

Darum geht es

Mobilität ist die Voraussetzung für Teilhabe: zur Arbeit, zum Arzt, zur Schule, zum Einkaufen. Bus, Bahn, sichere Rad- und Fußwege müssen so gut sein, dass alle sie nutzen können – in jedem Ortsteil.

Warum das wichtig ist

Ortsteile wie Steinkimmen, Falkenburg oder Bergedorf sind ohne Auto oft nur schwer zu erreichen. Wer kein Auto hat – junge Menschen, ältere Menschen, Menschen mit geringem Einkommen – darf davon nicht abgehängt werden. Ein barrierefreier Bahnhof Bookholzberg ist ein wichtiger Schritt, aber die letzte Meile in die Dörfer muss ebenfalls funktionieren.

Das will ich konkret tun

  • Dichtere und verlässlichere Busverbindungen in alle Ortsteile – auch abends und am Wochenende.
  • Sichere, durchgängige Rad- und Fußwege, besonders zu Schulen und Haltestellen.
  • Barrierefreie Bushaltestellen konsequent weiter ausbauen.
  • Flexible Angebote (z. B. Rufbus/On-Demand) für dünn besiedelte Bereiche prüfen.
07

Ganderpass – Soziale Teilhabe für alle

Ermäßigungen und Rabatte für Menschen mit kleinem Geldbeutel – nach dem Vorbild des Oldenburger Passes.

Darum geht es

Nicht alle Menschen in Ganderkesee können sich alles leisten – und trotzdem sollte niemand von gesellschaftlicher Teilhabe ausgeschlossen sein. Der „Ganderpass" soll als Sozialpass nach dem bewährten Vorbild des Oldenburger Passes Ermäßigungen bei Sport, Kultur, ÖPNV und kommunalen Einrichtungen bieten.

Warum das wichtig ist

In vielen Nachbarkommunen gibt es bereits Sozialpässe, die einkommensschwachen Menschen echte Erleichterung verschaffen. In Ganderkesee fehlt ein solches Instrument bislang. Der Ganderpass soll diese Lücke schließen und darüber hinaus lokale Unternehmen und Geschäfte einbinden, die freiwillig Rabatte und Nachlässe anbieten – als sichtbare Partner des Ganderpasses.

Das will ich konkret tun

  • Einen „Ganderpass" nach dem Vorbild des Oldenburger Passes einführen.
  • Ermäßigungen bei Sport, Kultur, ÖPNV und kommunalen Einrichtungen sicherstellen.
  • Lokale Unternehmen und Geschäfte einbinden, die freiwillig Rabatte und Nachlässe gewähren.
  • Den Pass auch über die Gemeindegrenzen hinaus nutzbar machen – in Kooperation mit Nachbarkommunen.
08

Lebendige Nachbarschaften

Orte der Begegnung, starke Vereine und ein Miteinander, das trägt.

Darum geht es

Zusammenhalt entsteht dort, wo Menschen sich begegnen: in Vereinen, auf Festen, in Bürgerhäusern und auf gut gestalteten Plätzen. Ein lebendiges Gemeinschaftsleben macht Ganderkesee stark und liebenswert.

Warum das wichtig ist

Vereine und Ehrenamtliche halten unsere Gemeinde zusammen – doch sie brauchen Räume, Unterstützung und weniger Bürokratie. Wo Treffpunkte fehlen oder Angebote wegfallen, wächst die Vereinzelung. Dem will ich mit konkreten Orten der Begegnung entgegenwirken.

Das will ich konkret tun

  • Vereine, Initiativen und das Ehrenamt unbürokratisch und verlässlich unterstützen.
  • Begegnungsorte und Bürgertreffs in den Ortsteilen erhalten und ausbauen.
  • Feste und gemeinschaftliche Aktionen fördern, die alle Generationen zusammenbringen.
  • Bürgerbeteiligung ernst nehmen – Entscheidungen transparent und nah an den Menschen.
09

Klima-Verantwortung mit Augenmaß

Umwelt schützen und dabei bezahlbar und sozial bleiben.

Darum geht es

Klimaschutz sichert die Zukunft unserer Kinder und Enkel. Er gelingt am besten dort, wo er praktisch, bezahlbar und sozial gerecht ist – mit Maßnahmen, die den Menschen im Alltag helfen und nicht überfordern.

Warum das wichtig ist

Extreme Wetterlagen, Hitzesommer und Starkregen treffen auch Ganderkesee. Vorsorge ist günstiger als Schadensbeseitigung. Gleichzeitig darf Klimaschutz niemanden finanziell überfordern – deshalb setze ich auf Maßnahmen mit Augenmaß, die Umwelt und Geldbeutel zusammendenken.

Das will ich konkret tun

  • Energetische Sanierung gemeindeeigener Gebäude – spart CO₂ und Betriebskosten.
  • Mehr Grün, Baumpflanzungen und Entsiegelung gegen Hitze und Starkregen.
  • Erneuerbare Energien und Photovoltaik auf öffentlichen Dächern ausbauen.
  • Natur- und Gewässerschutz sowie Hochwasservorsorge stärken.
10

Faire Arbeit & solide Finanzen

Verantwortungsvoll mit dem Geld der Gemeinde umgehen – gerecht für alle.

Darum geht es

Eine handlungsfähige Gemeinde braucht solide Finanzen. Das Geld der Bürgerinnen und Bürger muss klug, transparent und gerecht eingesetzt werden – dort, wo es den Menschen am meisten nützt.

Warum das wichtig ist

Der Haushalt 2026 der Gemeinde Ganderkesee weist ein Rekorddefizit von rund 6 Mio. Euro aus, und die Verschuldung soll bis 2029 deutlich steigen. Viele Kommunen sind strukturell unterfinanziert. Umso wichtiger ist es, Prioritäten zu setzen, Ausgaben zu prüfen und trotzdem in das zu investieren, was zählt: Menschen, Bildung und Infrastruktur – „erst das Nötige".

Das will ich konkret tun

  • Klare Prioritäten: zuerst in Bildung, Teilhabe, Sicherheit und Infrastruktur investieren.
  • Ausgaben transparent machen und Verschwendung konsequent vermeiden.
  • Fördermittel von Land und Bund aktiv und vollständig ausschöpfen.
  • Faire Aufträge für lokales Handwerk und Betriebe, die gute Arbeit bieten.

Setzen Sie Ihr Kreuz – Liste 14

Wenn Sie mein Programm überzeugt: Geben Sie Susanne Steffgen am 13. September 2026 Ihre Stimme. Gemeinsam. Nah. Für unsere Gemeinde.